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FC Ingolstadt gegen Eintracht Frankfurt im Livestream am 20.09.2016
Dienstag, 20. September 2016

Der finnische Nationaltorhüter Lukas Hradecky (31 Länderspiele) ist ein kompletter Torwart – stark auf der Linie, souverän in der Strafraumbeherrschung, nur schwer zu bezwingen in Eins-gegen-eins-Situationen und dazu durchaus in der Lage, das Spiel nach gewonnenen Bällen schnell zu machen. Von seiner hageren Figur – Hradecky, Spitzname „Spinne“, wiegt bei 1,90 Metern Größe nur 80 Kilo – darf man sich nicht täuschen lassen. „Ich werde oft gefragt, warum ich nicht kräftiger bin. In Dänemark wollten sie, dass ich mehr Muskulatur aufbaue. Aber warum eigentlich?“, fragt er. Und erwidert: „Das macht mich langsamer. Ich mag den Kraftraum nicht. Wenn ich zum Beispiel englische Torhüter sehe, das sind solche Maschinen, aber ich inde sie langsam – selbst Joe Hart manchmal, und das ist schon der Beste. Wichtig ist, viel Stabilitätstraining zu machen.“ Hradeckys vielleicht größte Stärke ist seine Mentalität. Von Fehlern oder kleineren Unsicherheiten lässt er sich nicht aus der Bahn werfen. „Wenn du einen Fehler machst, muss dir das egal sein, weil du ihn nicht mehr korrigieren kannst. Man darf nicht darüber nachdenken, dass fünf Millionen Leute im Fernsehen zuschauen. Fußball ist auch Spaß, und manchmal passiert eben etwas, was nicht passieren sollte. Das gehört dazu, man muss es akzeptieren, das Positive sehen und das Negative wegschieben“, erklärt der Schlussmann. Frankfurts Torwarttrainer Manfred „Moppes“ Petz ergänzt: „Lukas’ Naturell ist so, dass er einiges im Kopf verkraften kann. Er ist gefestigt.“

Nur einmal erwischt der Keeper einen rabenschwarzen Tag; beim 0:3 in Gladbach am 12. März leitet er mit mehreren Patzern die Niederlage ein. Insgesamt ist Hradecky in seinem ersten Bundesligajahr mit einem Notenschnitt von 2,91 jedoch der mit Abstand stärkste und konstanteste Spieler seines Teams. Interessanter als der nüchterne Blick auf die Zahlen ist jedoch die Vita der innischen Frohnatur. Am 24. November 1989 erblickt Hradecky in Bratislava das Licht der Welt. Seine Großmütter leben bis heute in der Hauptstadt der Slowakei, wo ihr Enkel sie in der fußballfreien Zeit regelmäßig besucht. Als der kleine Lukas ein Jahr alt ist, wandern seine Eltern mit ihm nach Finnland aus, weil sein Vater als Proi-Volleyballer dort bei einem neuen Verein unterschreibt. 1992 wird sein erster Bruder Tomas, 1995 sein zweiter Bruder Matej geboren. Die ersten Jahre seiner Kindheit sind wegen der Sprachbarriere nicht leicht. „Slowakisch war die erste Sprache, Finnisch habe ich eigentlich erst in der Schule gelernt. Ich kann mich noch an die Zeit im Kindergarten erinnern, als ich in der Ecke stand und darauf gewartet habe, dass der Tag vorbeigeht und mich meine Mutter abholt“, erzählt Hradecky. Heute verfügt er über ein Sprachtalent, das einen vor Neid erblassen lässt. Der Torhüter spricht nicht nur Slowakisch und Finnisch, sondern auch ließend Englisch, Schwedisch, Dänisch und Deutsch.

Selbstbewusst kündigt Hradecky bei seiner Vorstellung an, Interviews ein halbes Jahr später auf Deutsch zu führen – obwohl aus der Schulzeit nur ein paar Brocken hängen geblieben waren. Aber er hält Wort – ohne eine Stunde Unterricht. Nur ausnahmsweise verwendet er englische Begrife, wenn ihm der deutsche nicht gleich einfällt. Dem Stereotyp des reservierten Finnen entspricht Hradecky überhaupt nicht. Sein Lachen wirkt ansteckend. Es ist praktisch unmöglich, sich mit dem Junggesellen, der kein Geheimnis aus seiner Vorliebe für gutes Bier macht, nicht zu verstehen. Der finnische Sportjournalist Pekka Franck erklärt: „Die frühere Generation um Spieler wie Jari Litmanen und Sami Hyypiä hat die Öfentlichkeit gescheut. Sie haben knappe Aussagen getrofen. Die neueren innischen Nationalspieler stehen für einen anderen, ofeneren Typ. Das zeigt sich auch in sozialen Netzwerken, wo sie Privates posten.“ Auch im Umgang mit den Fans schottet sich Hradecky nicht ab. Während der Sommerferien dauert es nach dem Training manchmal eine Viertelstunde, bis alle Foto- und Autogrammwünsche erfüllt sind. Für Hradecky ist das ebenso selbstverständlich wie die Interviews nach den Spielen, die ein Mannschaftskamerad wie Szabolcs Huszti komplett verweigert. „Heutzutage muss man einfach ofen sein, das gehört dazu; fast genauso wie die sozialen Medien. Du bist eine öfentliche Person“, indet Hradecky. Seine zugängliche Art hat gewiss auch viel mit seinem Vater zu tun, der seit jeher für gute Stimmung im Hause Hradecky sorgt. „Ich sage immer, dass meine Mutter vier Jungen hat, auf die sie aufpassen muss. Wenn wir zusammen sind, lachen wir. Das gehört bei uns einfach dazu. Meine Mutter ist der seriöse Typ in unserer Familie, jemand muss das schließlich sein … Aber sie hat Verständnis für Humor“, erklärt der Keeper schmunzelnd.

Der größte Spaßvogel unter den drei Brüdern sei der 23-jährige Tomas, der als defensiver Mittelfeldspieler beim tschechischen Erstligisten Bohemians Prag unter Vertrag steht. Auch Matej (21) ist Proi geworden. Er spielt als Sechser beim innischen Erstligisten SJK Seinäjoki. Papa Hradecky reist viel und unterstützt seine Söhne als Berater. Die Eltern nennt der EintrachtTorwart als seine größten Förderer: „Sie haben uns drei Jungs immer ins Training gefahren und mussten viel opfern. Wir haben sie auch viel Geld gekostet. Es ist gut, dass wir alle Prois geworden sind und sie jetzt etwas zurückbekommen.“ Dabei ist der Weg zum Berufsfußballer keineswegs vorgezeichnet. Als Kind probiert er zahlreiche Sportarten wie Eishockey oder Tennis aus. „Fußball war aber fast immer die Nummer eins für mich und auch der erste Sport, den ich im Alter von sechs oder sieben Jahren im Verein angefangen habe“, berichtet Hradecky, „irgendetwas hat mich immer auf den Rasen zurückgeführt.“ Abschrecken können ihn auch die kalten Winter nicht, die seine Finger beim Spielen auf beheiztem Kunstrasen fast zu Eis erstarren lassen. Hradecky wächst in Turku, einer 186 000 Einwohner großen Stadt an der Südwestküste Finnlands auf. Seine fußballerische Ausbildung erhält er beim ortsansässigen Klub Turun Palloseura.

Der Wunsch, Proi zu werden, reift in ihm, als er durch den Fußball sein Taschengeld aufbessert. „Mit 16 Jahren habe ich einen Akademievertrag erhalten und 170 Euro im Monat verdient. Das war schön damals. Ich war noch in der Schule, und es war cool, dass man schon in diesem Alter Geld bekommen hat“, erinnert er sich. Nach dem Abitur und einer auf wenige Monate verkürzten Zeit beim Militär wechselt Hradecky im Januar 2009 im Alter von 19 Jahren zum dänischen Erstligisten Esbjerg fB. In Kurzfassung erzählt er: „Dort habe ich meinen ersten Proivertag unterschrieben. Ich war zunächst zwei Jahre die Nummer 2, nach dem Abstieg 2011 ing ich an zu spielen und wurde Stammtorhüter. Wir sind direkt wieder aufgestiegen und haben 2013 den Pokal gewonnen. Anschließend lief mein Vertrag aus, und Bröndby machte mir das beste Angebot.“ In Kopenhagen reift er zum Stammtorhüter der Nationalmannschaft und weckt das Interesse der Eintracht. Petz sagt rückblickend: „Schon auf den Videos iel auf, dass Lukas den Mut hat, die hohen Bälle mit seiner Größe und den langen Arme zu fangen, und dabei auch weiter rauszugehen als andere Torhüter. Man konnte erkennen, dass er Ruhe ausstrahlt und auch mit den Füßen klarkam.“

Nachdem ein Scout Hradecky eine Woche vor Ort beobachtet hatte, steht die Entscheidung fest. Frankfurt überweist zwei Millionen Euro an Bröndby – ein Schnäppchen. Seine Auftritte werden in Finnland sehr genau verfolgt. „Hradecky steht ständig im Fokus. Jedes Bundesligaspiel von ihm ist eine Nachricht. Schließlich kommt es nicht so oft vor, dass ein innischer Spieler in der Bundesliga spielt“, erklärt Franck. Finnische Keeper gab es dort erst zwei: Kari Laukkanen bestritt 1988/89 28 Bundesligapartien für die Stuttgarter Kickers, Olli Isoaho machte 1982/83 für Arminia Bielefeld 15 Spiele. Hradecky hat die beiden schon jetzt in den Schatten gestellt – und will hoch hinaus: „In der Europa League oder der Champions League zu spielen ist ein Traum. Ob der mit der Eintracht erreichbar ist, weiß ich nicht. Aber Frankfurt war schon mal in der Europa League. Zufrieden wäre ich, wenn ich noch zehn Jahre in der Bundesliga spielen könnte. Ich habe einen Traumberuf, das muss ich schätzen.“

Anstoß für die Partie zwischen FC Ingolstadt und Eintracht Frankfurt ist am 20.09.2016, um 20:00 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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