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Borussia Dortmund gegen Mönchengladbach im Livestream am 03.12.2016
Samstag, 3. Dezember 2016

Natürlich könnte Neven Subotic seufzend die Litanei schwerer Verletzungen rauf- und runterbeten. Er könnte mit einigem Recht auch auf sein Pech seit November 2013 verweisen. Vielleicht würde er wie manch anderer die Leere in einem Leben ohne Fußball beschreiben. Eine einsame, monotone Zeit an der Seite eines RehaSpezialisten. Florian Wangler heißt der dafür zuständige Fachmann bei Borussia Dortmund, seit dem Frühjahr war er die wichtigste Bezugsperson für Subotic, Muntermacher und Motivator. Aus seelischen Untiefen hat der Fitness-Experte den Innenverteidiger während dessen achtmonatiger (!) Abwesenheit aber nie herausführen müssen. Subotic, ohnehin kein Profi von der Stange, steht mitten im Leben. Seine soziale Kompetenz gilt als beispielhaft. Den Ärmsten der Armen in Afrika gibt er mit seiner Stiftung Gesicht und Stimme. Das Wissen um die existenziellen Probleme dort hilft ihm, die eigenen Rückschläge einzuordnen. Zuletzt hat es das Schicksal nicht gut gemeint mit ihm: Erst kostete ihn eine ArmThrombose das letzte Viertel der vergangenen Saison, dann musste ihm bei einer Operation eine Rippe entfernt werden. „So lange auszufallen war keine Hochphase in meiner Karriere, aber auch keine Katastrophe“, sagt er, sein Leben sei „ein absolutes Privileg.“ Das empfindet er auch dann noch so, „wenn es mal nicht läuft“, wie vor drei Jahren schon einmal, als das hintere Kreuzband und das Innenband im rechten Knie rissen.

Vorigen Donnerstag in Dortmund. Subotic sitzt in einem Café in der Nähe des Trainingsgeländes vor sich einen Cappuccino. Er ist erst spät eingeschlafen in der Nacht zuvor, „so gegen zwei Uhr“, meint er, nur das Leuchten in seinen Augen will so gar nicht dazu passen, dass er sich abgespannt und müde fühlt. Wohl niemals zuvor hat Subotic körperliche Anstrengung als so großes Glück empfunden. 90 Minuten gegen den vom früheren Dortmunder Alfred Nijhuis trainierten SV Rödinghausen (Regionalliga West) lösen diese emotionale Grenz- erfahrung aus. 90 Minuten und die euphorisierende Erkenntnis, dass er wieder vollkommen gesund ist. Alles, was Subotic erfüllt, wofür er steht, steckt in diesem Comeback: ehrliche Abwehrarbeit, grätschen, kämpfen und sogar ein Tor. Es ist, wie passend, das goldene. All das entspricht seinem Credo, auf dem Platz eine aktive Rolle zu spielen. Mit der Mannschaft an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten und niemals auf dem eigenen Ego in den Sonnenuntergang zu reiten. Vielleicht wird der einst von Sportdirektor Michael Zorc als „Killer“ geadelte Subotic später mal behaupten, dass dieses Spiel und dieser Treffer der Anpfiff zum zweiten Teil seiner Karriere waren.

Wie bei seinem Vorbild John Terry (35), der noch als Abwehr-Opa weiter für den FC Chelsea unterwegs ist, könnte seine Laufbahn gut und gerne noch ein paar Jährchen dauern. Als Nahziel hat sich Su- botic nach nur elf mageren Pflichtspieleinsätzen in den vergangenen eineinhalb Jahren das Ziel gesetzt, „die Spiele aufzuholen, die mir in diesem Zeitraum fehlen“. Subotic besitzt noch einen Vertrag bis 2018 bei der Borussia, darauf weist Zorc auf Nachfrage auch gerne hin. Trotz 233 Pflichtspielen (15 Tore), zwei Deutschen Meisterschaften, einem Double und einem Champions-League-Finale gilt es jedoch als offenes Geheimnis, dass Thomas Tuchel dem Mann, der vor ihm eine Dortmunder Ära wesentlich mitgeprägt hat, keine Perspektive mehr bietet. Nach Gesprächen mit der sportlichen Leitung war Subotic im Sommer klar, „dass ich beim BVB keine große Zukunft mehr habe“. Sokratis, Matthias Ginter, Marc Bartra und Sven Bender besetzen die vier InnenverteidigerPlanstellen, „nicht einmal Real Madrid“, sagt Subotic, „leistet sich den Luxus, fünf Abwehrspieler von diesem Kaliber zu beschäftigen“.

Mit anderen Worten: An den Umständen, die ihn im Sommer fast zum FC Middlesbrough in die Premier League geführt hätten, hat sich nichts geändert. Der für eine Ablöse von acht Millionen Euro fest verabredete Wechsel platzte im letzten Moment, die Wertschätzung für den englischen Fußball hat Bestand. Begriffe wie „fair, stark und robust“ assoziiert Subotic mit dem Fußball auf der Insel, auch „blutige Knie“, wie er lächelnd ergänzt. In der Premier League oder in der Bundesliga sieht er sich am besten aufgehoben: „Für meine Bedürfnisse sind das die attraktivsten Ligen.“ Sollte sich nicht doch noch eine schwarz-gelbe Tür öffnen und Subotic in einer der anstehenden Wechselperioden seinen Spind in Dortmund räumen, wird es manchem Anhänger des Klubs das Herz zerreißen. Schon im Sommer gingen Fans auf die Barrikaden, als Subotic nicht bei der Kaderpräsentation erwähnt wurde und auch keine Einladung erhielt, als das neue Mannschaftsfoto geschossen wurde. Beim Pokalfinale in Berlin war acht Wochen zuvor auf Tuchels Geheiß im Teamhotel kein Platz für ihn frei gewesen. Wütend machte die Südtribüne ihrem Ärger darüber Luft, dass der BVB „im Internationalisierungswahn den Anstand verloren“ habe.

In Zeiten von Wandel und Umbruch ist Subotic nach insgesamt achteinhalb Jahren Klubzugehörigkeit vielen Sympathisanten der Dortmunder Borussia ein starker Anker – unabhängig von jedem sportlichen Für oder Wider. Sicher nicht zufällig erwähnte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Publikumsliebling bei der Jahreshauptversammlung vor gut einer Woche namentlich. Diesen Vorzug gewährte er außerdem nur Marco Reus und Erik Durm, zwei weiteren Langzeitverletzten, über deren Rückkehr er sich „besonders freute“. Hier war er, der „emotionalere Ansatz“, der in der Fan-Gemeinde als Kernforderung für ein besseres Miteinander erhoben worden war. Ungewollt hat Subotic dazu beigetragen, dass sich Führungsetage und Fans wieder näherkommen. Subotic auch wieder mehr Spielanteile zu garantieren – so weit wird die echte Liebe bei Borussia Dortmund wohl aber nicht gehen. „Es kann immer etwas passieren“, sagt der Spieler. Was und wann, das regeln Angebot und Nachfrage. Oder auch glückliche Umstände: Im Spiel nach dem Comeback, gegen die U 21 des 1. FC Köln (2:1), bleibt Subotic im Rasen hängen und wird am Fuß behandelt. Am Samstagabend gibt er Entwarnung: „Alles gut.“

Anstoß für die Partie zwischen Borussia Dortmund und Mönchengladbach ist am 03.12.2016, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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